Schon bald werden Sie per Post ein Set erhalten. Sie finden darin 2 Wattestäbchen und eine deutschsprachige Anleitung, mit deren Hilfe sie einen Mundschleimabstrich nehmen können. Das Ergebnis sind 2 Proben, die in eine Pufferlösung gegeben werden, damit sie nicht verderben. Nachher wird diese DNA im Labor untersucht werden. Diese Probeentnahme ist sehr einfach und absolut schmerzlos. Sie kann zu Hause durchgeführt werden. Mit dem beigefügten Rückumschlag schicken Sie die Proben an Igenea zurück und bezahlen die Rechnung. Sobald die Proben im Labor eingetroffen sind und Ihre Rechnung bezahlt ist, beginnt die Analyse. Sollten Sie sich entscheiden, diese doch nicht durchführen lassen zu wollen, retournieren Sie einfach die Proben nicht.
Die Proben treffen im Igenea-Labor in der Schweiz ein. Von dort werden Sie per Express in das Partnerlabor von Family Tree DNA, dem weltweit führenden Anbieter für genealogische Analysen, in Houston (USA) geschickt.
Hier verfährt man mit Ihren Proben wie mit jedem DNA-Material, das für Analysen benutzt wird. Wie Sie vielleicht bereits wissen, können das auch abgeleckte Briefmarken, Zigarettenstummel oder Zähne sein. Es werden beide Proben von verschiedenen Wissenschaftlern untersucht, sodass Sie sich ganz sicher sein können. Sorgfältig wird Ihre DNA mit Hilfe einer Lösung freigesetzt. Immer wieder folgt eine Reihe chemischer Abläufe, die am Ende die Sequenz Ihrer DNA ergeben. Wie das genau geht, können Sie hier nachlesen:
Labor Analysemethode
Bei der Auswertung ist eine computergestützte Software behilflich. Die Ergebnisse werden danach nochmals von einem Wissenschaftler kontrolliert. In Zweifelsfällen und bei sehr ungewöhnlichen Ergebnissen berät sich das international zusammengesetzte Team aus Wissenschaftlern. Sollten zwar Ergebnisse vorliegen, aber zum Beispiel Ihre Haplogruppe unsicher sein, erhalten Sie von Family Tree DNA
eine E-Mail, in der Ihnen ein weiterer Test angeboten wird, der in diesem Falle für Sie kostenlos ist.
Sobald die ersten Ergebnisse vorliegen, werden Sie per E-Mail darüber informiert. Die ungefähre Dauer der Analyse beträgt 5 Wochen. Dies hängt natürlich auch davon ab, wie schnell Sie Ihre Proben verschicken und die Rechnung bezahlen. Denn die Analyse fängt ja erst danach an.
Sie erhalten nun Ihren Zugang zur Datenbank von Family Tree DNA, in der sich über 300.000 Einträge befinden. Hier erhalten Sie jetzt nicht nur die ersten Ergebnisse, sondern können auch Ihre Matches, das heißt Ihre genetischen Verwandten sehen. Dazu gehört auch eine Liste mit den Namen und E-Mail-Adressen, sodass Sie gleich anfangen können, Ihren Matches zu schreiben und so mehr über gemeinsame Vorfahren herauszufinden.
Nur wer das Freigabeformular unterschrieben hat, ist in dieser Liste zu sehen. Da dies nicht alle tun, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie noch viel mehr Matches haben. Aber auch das ist wichtig, denn eine hohe Trefferzahl kann helfen, das eigene Ergebnis noch eindeutiger zu machen.
Freigabeformular, das heißt, dass Sie damit einverstanden sind, mit Ihrem Namen und Ihrer E-Mail-Adresse in der Liste aufgeführt zu werden. Sollten Sie nur Ihre Ergebnisse erfahren wollen, ohne in Kontakt zu Ihren genetischen Verwandten zu treten, unterschreiben Sie das Freigabeformular nicht.
Sie erhalten nun Ihren Zugang zur Datenbank von Family Tree DNA, in der sich über 300.000 Einträge befinden. Hier erhalten Sie jetzt nicht nur die ersten Ergebnisse, sondern können auch Ihre Matches, das heißt Ihre genetischen Verwandten sehen. Dazu gehört auch eine Liste mit den Namen und E-Mail-Adressen, sodass Sie gleich anfangen können, Ihren Matches zu schreiben und so mehr über gemeinsame Vorfahren herauszufinden.
Nur wer das Freigabeformular unterschrieben hat, ist in dieser Liste zu sehen. Da dies nicht alle tun, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie noch viel mehr Matches haben. Aber auch das ist wichtig, denn eine hohe Trefferzahl kann helfen, das eigene Ergebnis noch eindeutiger zu machen.
Freigabeformular, das heißt, dass Sie damit einverstanden sind, mit Ihrem Namen und Ihrer E-Mail-Adresse in der Liste aufgeführt zu werden. Sollten Sie nur Ihre Ergebnisse erfahren wollen, ohne in Kontakt zu Ihren genetischen Verwandten zu treten, unterschreiben Sie das Freigabeformular nicht.
Ihr Zugang zur Datenbank besteht lebenslang und wird nie gelöscht. So werden sich immer mehr Menschen finden, die sich testen ließen, und die mit Ihnen verwandt sind. Auch wenn Sie am Anfang keine oder nicht allzu viel Matches haben, so bleibt dies sicherlich nicht lange so.
Ihre Haplogruppe ist Ihre eigene, ganz frühe Herkunft in der Urzeit. Sie umfasst eine der wenigen, dicht geschlossenen Gruppen, die vor 20.000 Jahren auf der Erde existierten. Diese Gruppen waren zum Teil eng genetisch verwandt und zerstreuten sich mit der Zeit in alle Richtungen. Dadurch kamen später Kulturen und noch später Völker wie die Kelten, Germanen oder Slawen zustande. Auffallend ist, dass bis heute die Haplogruppen meist kontinental begrenzt sind. Das heißt, es gibt typische europäische, asiatische und afrikanische Haplogruppen. Die verschiedenen Haplotypen sind in der Hauptgruppe nach Buchstaben und in der Untergruppe nach Zahlen und weiteren Buchstaben geordnet. Haben Sie mit einer Person sehr ähnliche Ergebnisse und dazu noch die gleiche Haplogruppe, ist es sehr gut möglich, dass Sie enger verwandt sind.
Zu Ihrem Ergebnis gehört auch das Urvolk, dass das Volk bezeichnet, zu dem Sie während 900 v. Chr. und 900 n. Chr. gehörten. Diese Völker entstanden aus Steinzeit- und Bronzezeitkulturen und sind teils weit verbreitet, in manchen Regionen aber auch sehr konzentriert. Es gibt bis heute Völker, die sehr typisch für ein Land sind. Dazu zählt man die Kelten in der Schweiz und Frankreich oder die Slawen in Osteuropa. Man kann heute viele Urvölker bestimmen, von den Aborigines, Bantu und Basken über Italliker und Makedonier bis hin zu Perser, Slawen, Wandalen und Wikinger.
Natürlich darf auch das Ursprungsland nicht fehlen. Es bezeichnet Ihre Herkunft im 11. bis 13. Jahrhundert. Dieser Zeitraum wird so festgesetzt, da ein genetisches Profil sehr lange benötigt, um typisch für ein Land zu sein. Waren zum Beispiel Ihre Vorfahren in dieser Zeit Franzosen, so ist es sehr gut möglich, dass Ihr Profil heute auch noch typisch französisch ist. Man kann aber nicht bestimmen, wann Ihre Vorfahren ausgewandert sind.
Geht man von diesem Zeitraum aus, so müssten Ihre Vorfahren mindestens 500 Jahre in Ihrem heutigen Ursprungsland gewesen sein, wenn Sie heute das Profil dieses Landes haben. Dies ist eine ungefähre Zahl, die natürlich sehr weit nach hinten gesetzt werden kann. Ich finde das bemerkenswert, sich vorzustellen, dass die eigenen Vorfahren vielleicht schon immer in diesem Land waren und dann irgendwann einmal ihre Heimat verließen, um woanders ihr Glück zu finden. Im heutigen Europa sicher nichts Ungewöhnliches, aber in früheren Jahrhunderten bedeuten gerade recht ausgefallene Ergebnisse eine wahre Weltreise.
Die Bestimmung der Haplogruppe und des Urvolkes hat eine Wahrscheinlichkeit von 99 %, die des Herkunftslandes zu 95 %, und die restlichen 5 % können lediglich auf ein Nachbarland zutreffen, wenn Ihre Vorfahren aus einer Grenzregion stammen.
Aktuelle Studien setzen allerdings auch diese 5 % zu hoch an, und besagen, dass die Wahrscheinlichkeit aus einem Nachbarland zu kommen, nur 1 bis 2 % beträgt.
Die Bestimmung der Ergebnisse unterliegt strengen Kriterien und im Unterschied zu anderen Laboren werden bei Igenea und Family Tree DNA beide Proben von verschiedenen Wissenschaftlern untersucht. Das Resultat wird nicht nur durch eine computergestützte Software ausgewertet, sondern wird hinterher auch nochmals kontrolliert und nachvollzogen. Ihre Ergebnisse sind also absolut sicher.
Ihre Haplogruppe ist Ihre eigene, ganz frühe Herkunft in der Urzeit. Sie umfasst eine der wenigen, dicht geschlossenen Gruppen, die vor 20.000 Jahren auf der Erde existierten. Diese Gruppen waren zum Teil eng genetisch verwandt und zerstreuten sich mit der Zeit in alle Richtungen. Dadurch kamen später Kulturen und noch später Völker wie die Kelten, Germanen oder Slawen zustande. Auffallend ist, dass bis heute die Haplogruppen meist kontinental begrenzt sind. Das heißt, es gibt typische europäische, asiatische und afrikanische Haplogruppen. Die verschiedenen Haplotypen sind in der Hauptgruppe nach Buchstaben und in der Untergruppe nach Zahlen und weiteren Buchstaben geordnet. Haben Sie mit einer Person sehr ähnliche Ergebnisse und dazu noch die gleiche Haplogruppe, ist es sehr gut möglich, dass Sie enger verwandt sind.
Zu Ihrem Ergebnis gehört auch das Urvolk, dass das Volk bezeichnet, zu dem Sie während 900 v. Chr. und 900 n. Chr. gehörten. Diese Völker entstanden aus Steinzeit- und Bronzezeitkulturen und sind teils weit verbreitet, in manchen Regionen aber auch sehr konzentriert. Es gibt bis heute Völker, die sehr typisch für ein Land sind. Dazu zählt man die Kelten in der Schweiz und Frankreich oder die Slawen in Osteuropa. Man kann heute viele Urvölker bestimmen, von den Aborigines, Bantu und Basken über Italliker und Makedonier bis hin zu Perser, Slawen, Wandalen und Wikinger.
Natürlich darf auch das Ursprungsland nicht fehlen. Es bezeichnet Ihre Herkunft im 11. bis 13. Jahrhundert. Dieser Zeitraum wird so festgesetzt, da ein genetisches Profil sehr lange benötigt, um typisch für ein Land zu sein. Waren zum Beispiel Ihre Vorfahren in dieser Zeit Franzosen, so ist es sehr gut möglich, dass Ihr Profil heute auch noch typisch französisch ist. Man kann aber nicht bestimmen, wann Ihre Vorfahren ausgewandert sind.
Geht man von diesem Zeitraum aus, so müssten Ihre Vorfahren mindestens 500 Jahre in Ihrem heutigen Ursprungsland gewesen sein, wenn Sie heute das Profil dieses Landes haben. Dies ist eine ungefähre Zahl, die natürlich sehr weit nach hinten gesetzt werden kann. Ich finde das bemerkenswert, sich vorzustellen, dass die eigenen Vorfahren vielleicht schon immer in diesem Land waren und dann irgendwann einmal ihre Heimat verließen, um woanders ihr Glück zu finden. Im heutigen Europa sicher nichts Ungewöhnliches, aber in früheren Jahrhunderten bedeuten gerade recht ausgefallene Ergebnisse eine wahre Weltreise.
Die Bestimmung der Haplogruppe und des Urvolkes hat eine Wahrscheinlichkeit von 99 %, die des Herkunftslandes zu 95 %, und die restlichen 5 % können lediglich auf ein Nachbarland zutreffen, wenn Ihre Vorfahren aus einer Grenzregion stammen.
Aktuelle Studien setzen allerdings auch diese 5 % zu hoch an, und besagen, dass die Wahrscheinlichkeit aus einem Nachbarland zu kommen, nur 1 bis 2 % beträgt.
Die Bestimmung der Ergebnisse unterliegt strengen Kriterien und im Unterschied zu anderen Laboren werden bei Igenea und Family Tree DNA beide Proben von verschiedenen Wissenschaftlern untersucht. Das Resultat wird nicht nur durch eine computergestützte Software ausgewertet, sondern wird hinterher auch nochmals kontrolliert und nachvollzogen. Ihre Ergebnisse sind also absolut sicher.
Teilnahme an Projekten
Wenn Sie über Ihre Ergebnisse Bescheid wissen, haben Sie die Möglichkeit, an Projekten teilzunehmen. In einem Nachnamensprojekt finden Sie Menschen, die untersuchen wollen, ob Sie außer Ihrem Nachnamen noch eine genetische Verwandtschaft verbindet. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich Nachnamen stark verändern können: Im Laufe der Jahrhunderte wird zum Beispiel aus Maurice Moritz. Hier können Sie Informationen austauschen und Ihr DNA-Resultat mit denen anderer Personen vergleichen.
Geographische Projekte gibt es für Y-DNA, mtDNA und dual. Hier können Sie Menschen finden, die Ihren Ursprung im selben Land wie Sie haben. Durch Vergleich der auf der Seite aufgeführten Resultate mit den Ihren finden Sie vielleicht schon bald auch heraus, aus welcher Region dieses Landes Ihre Vorfahren stammten.
Geographische Projekte gibt es für Y-DNA, mtDNA und dual. Hier können Sie Menschen finden, die Ihren Ursprung im selben Land wie Sie haben. Durch Vergleich der auf der Seite aufgeführten Resultate mit den Ihren finden Sie vielleicht schon bald auch heraus, aus welcher Region dieses Landes Ihre Vorfahren stammten.



